Wärmedämmverbundsysteme haben viele Vorteile

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Schutz des Wandaufbaus durch Abschirmung von Temperaturwechseln:
Wenn Ihr Gebäude optimal gedämmt ist sparen Sie nicht nur viel Energie. Gleichzeitig wird der Wandbildner (das Mauerwerk) von thermischen Einflüssen abgeschirmt.

Jeder Altbau weist irgendwo Risse auf. Mal feine, mal etwas breitere Risse. Das ist auch logisch. Denn jeder Baustoff dehnt sich bei Wärme aus und zieht sich bei Kälte zusammen. Solange der Temperaturwechsel langsam von statten geht passiert nicht viel. Findet jedoch ein schneller Temperaturwechsel statt, gerät schon mal Einiges "aus den Fugen".

Wenn z. B. im Sommer nach grosser Hitze ein Gewitterregen auf die Wand schlägt, kühlt diese innerhalb kürzester Zeit um 15°C und mehr ab. Der Putz kann den Längenänderungen des Mauerwerks nicht so schnell nachkommen. Es kommt zu Rissen. In diese Risse dringt Wasser. Das Wasser friert im Winter und vergrößert sein Volumen um ca. 10 %. Das wiederum weitet die Risse jedes Jahr ein wenig mehr auf. In einigen Fällen geht das soweit, dass der Putz abplatzt. Übrigens beträgt die Temperaturdifferenz zwischen Sommer und Winter ca. 45 - 50°C (Wandoberfläche im Sommer je nach Helligkeit des Farbtons 30 - 65°C, im Winter -15°C).

Die Dämmplatte des Wärmedämmverbundsystems schirmt den Wandbildner von allen Temperatureinflüssen ab. Das Mauerwerk hat Sommer wie Winter immer annähernd die gleiche Temperatur. Hierdurch treten so gut wie keine Spannungen mehr auf. Der gesamte Aufbau der Außenwand bleibt erheblich länger kerngesund.

 

 

 

Bei einer ungedämmten Außenwand kühlt die aufgeheizte Raumluft an der kalten Innenwandoberfläche schnell ab. Diese abgekühlte Luft fällt nach unten. Es entstehen Fallwinde, die einem das Gefühl geben, es würde ziehen, eben unbehaglich. Auch weiteres Aufdrehen der Heizung vermag hier keine Abhilfe zu schaffen, da lediglich die Raumluft aufgeheizt wird. Die Abkühlung an der Außenwand findet jedoch weiterhin statt, da diese sich nicht erwärmen kann weil die Wärme ständig nach außen abgeführt wird. Es werden einfach nur die Heizkosten in die Höhe getrieben. Der Temperaturunterschied zwischen Raumluft und Außenwand ist zu hoch (ca. 10 - 12°C

Eine optimal gedämmte Außenwand führt dazu, dass der Temperaturunterschied nur noch max. 2°C beträgt. Das liegt einfach daran, dass die Wand sich nun erwärmen kann. Ihr wird nicht mehr ständig die Wärme von außen entzogen. Bei schweren Baustoffen wie etwa Kalksandstein wird sie sogar gespeichert. Hierdurch wird nach einem Stoßlüften der Räume nur die erwärmte Raumluft abgeführt. Nach dem Schließen der Fenster strahlen die Wände ihre gespeicherte Wärme zurück. Auch dieser Effekt trägt
zu einer erhöhten Energieeinsparung bei, da die Räume viel schneller wieder erwärmt sind. Die Raumluft kühlt beim Auftreffen auf die Wand bei Weitem nicht mehr so schnell ab. Es entstehen keine Fallwinde mehr. Das Wohnklima ist optimal. So einfach ist das.

Im Sommer tritt übrigens der gegenteilige Effekt ein. Warme Außenluft kann die Außenwand nicht mehr über den Tag hinweg aufheizen. Die Nächte in denen man wegen der Wärmerückstrahlung nicht schlafen konnte gehören damit ebenfalls der Vergangenheit an.

 

Gesundes Wohnklima:

Aber ein weiterer, wichtiger Aspekt spricht für eine außenseitige Wärmedämmung.

Ein ungedämmtes oder nicht ausreichend gedämmtes Gebäude hat im Winter ständig kalte Außenwände. Wie oben beschrieben, auf jeden Fall erheblich kälter als die Raumluft. Nun ist es so, dass warme Luft viel Wasser in Form von Gas (verdampftes Wasser) tragen kann. Kalte Luft hingegen sehr viel weniger bis sie gesättigt ist. Weis man nun, dass die Raumluft stark aufgeheizt ist (22°C) und die Außenwände um ca. 12°C kälter sind, kann man daraus bereits schließen, dass im Grenzbereich Kondenswasser anfällt. So wie Sie es jeden Morgen am Spiegel im Badezimmer sehen können. Da der Spiegel erheblich kälter ist als die Raumluft fällt kurz vor ihm und auf seiner kalten Oberfläche Wasserdampf in fließendes Wasser aus (Kondenswasser). Das Wasser stammt aus der warmen Raumluft, die in der Nähe des Spiegels schnell abkühlt und nicht mehr so viel Wasser tragen kann wie dort, wo sie noch wärmer war. Ein weiteres Beispiel ist Nebel. Nebel entsteht meist in der Nacht, nämlich dann wenn die zuvor warme Luft, die viel Wasserdampf trug, sich abgekühlt hat. Die abgekühlte Luft kann nicht mehr soviel davon tragen und scheidet den überschüssigen Wasserdampf in feinsten Tröpfchen aus.

22°C warme Luft kann ca. 19,5 g Wasserdampf/m³ tragen. 10°C warme Luft nur ca. 9,5 g/m³. Das ist natürlich nur eine Faustregel. Es spielt auch noch eine Rolle wie hoch der Luftfruck zu dem Zeitpunkt ist. Aber grundsätzlich ist es schon so, dass wärmere Luft mehr Wasserdampf tragen kann als kältere.
Der Rest fällt in Flüssigwasser aus, da durch die plötzlich kühlere Temperatur die Luft gesättigt ist.Sie kann nicht mehr soviel Wasserdampf tragen wie zu dem Zeitpunkt als sie wärmer war.

Das Gleiche passiert an der kalten Außenwand. Auch hier      kondensiert Wasser, welches durch die Bewohner erzeugt     wurde. Übrigens werden in einem durchschnittlichen                Haushalt 10 bis 15 l Wasser pro Tag an die Raumluft              abgegeben. Wasserdampf, der durch die Menschen,              Pflanzen, Geräte usw. erzeugt wird. Schlafend gibt eine          Person pro Nacht ca. 0,5 Liter Wasser ab. Dieser Wasserdampf kondensiert, wie schon gesagt, immer an kalten Gegenständen, da die Umgebungs- und Oberflächentemperatur hier geringer als die übrige Raumluft ist.

Von den kälteren Gegenständen, die sich in einem Haushalt befinden, bilden in den allermeisten Fällen die Außenwände den weit aus größten Flächenanteil. Hier kondensiert also auch der größte Teil des Wasserdampfs. Gegensteuern kann man zwar mit einer guten Durchlüftung der Räume, was man immer tun sollte. Allerdings bringt das nicht mehr das gewünschte Ergebnis wenn die Außenwände ständig zu kalt werden.

Das kondensierte Wasser führt nun dazu, dass die Außenwände und hier besonders die Laibungsflächen der Fenster und die Eckpunkte der Außenwände (weil diese noch kälter sind), im Winter ständig einen feinen Wasserfilm auf der Oberfläche tragen. Sporen, die auf der Oberfläche sitzen, können sich nun durch Staubpartikel gut ernähren. Es kommt zu gesundheitsschädlichen Spark- und Schimmelbildungen. Ohne flüssiges Wasser haben Sporen keine Lebensgrundlage.

Hierbei sei nochmal erwähnt, dass eine innenseitig angebrachte Dämmung ohne Dampfsperre genauso ungesund ist, da der Wasserdampf durch die Dämmung hindurch diffundiert und sofort hinter ihr in Kondenswasser ausfällt. Denn nun wird das Mauerwerk ja garnicht mehr beheizt (Abschirmung durch die Innendämmung) und ist dadurch noch kälter. Direkt hinter der Innendämmung kommt es dann zu Fäulnis.

Bei einer außenseitigen Dämmung diffundiert der Wasserdampf durch Mauerwerk und Dämmung und fällt, da die Temperatur erst hier weit genug abgefallen ist, im äußeren Bereich des Systems in Kondenswasser aus. Hier kann es keinerlei Schaden anrichten, da es gut in die Außenluft abtransportiert wird.